OfficeToGo
zurück zum Rechner

Methodik & Quellen

So rechnen wir.

Keine Fantasiezahl. Der Rechner nutzt deine Antworten, belastbare Quellen aus Österreich, Deutschland und der EU und Erfahrungswerte aus unserer Arbeit mit echten Handwerksbetrieben.

Studien liefern die Größenordnung. Praxiswerte helfen, die Annahmen realistisch zu halten. Wenn etwas geschätzt ist, sagen wir es dazu.

Die drei Komponenten

Was wir rechnen und warum getrennt.

Wir mischen direkte Kosten und Liquiditätseffekte nicht in eine Zahl. Sonst wirkt das Ergebnis größer als es ist. Drei saubere Blöcke:

Bürozeit & Nacharbeit

Stunden, die heute pro Woche für Suchen, Rückfragen, Nachtragen und doppelte Erfassung draufgehen. Davon setzen wir nur einen vorsichtigen Teil als realistisch reduzierbar an.

Bürostunden/Woche × 20–35 % vermeidbarer Anteil × interner Stundensatz × 48 Wochen

Quelle: KfW Fokus 495 (April 2025): durchschnittlich 7,7 % der Arbeitszeit für Bürokratie bei 1–4 MA, 8,1 % im Bauwesen. Ergänzend: KMU Forschung Austria im Auftrag der WKÖ (2024) und OfficeToGo-Praxiswerte aus Kundenprojekten.

Nicht verrechnete Stunden

Wenn Zeiten auf Zettel, in Excel oder per WhatsApp laufen, können Stunden fehlen oder zu spät in der Abrechnung landen. Diese Komponente rechnen wir nur an, wenn du tatsächlich analog oder verstreut erfasst.

Mitarbeiter × ca. 1.650 produktive Stunden/Jahr × verlorener Anteil × Verrechnungssatz

Quelle: Bitkom 2025: 29 % der Betriebe ≥20 MA erfassen Zeit auf Excel oder Papier; 62 % der Handwerksbetriebe nutzen WhatsApp extern. Anteil verlorener Stunden: konservative OfficeToGo-Annahme, abgeglichen mit Kundenerfahrung.

Liquidität: Tage früher Geld am Konto

Schneller fakturieren bedeutet kein direkter Kostengewinn, aber spürbar früher Geld am Konto. Wir zeigen den Effekt deshalb separat als Tage, nicht als Euro.

5–10 Tage früher Geld am Konto bei sauber digitalem Rechnungsprozess

Quelle: KSV1870 (2024/25): 17 % der österreichischen B2B-Rechnungen werden zu spät bezahlt; durchschnittliche Zahlungsdauer 25 Tage. Creditreform Winter 2024/25: 8,4 Tage Verzug. EU Payment Observatory und Billentis: E-Invoicing reduziert Bearbeitungskosten um 60–80 % und beschleunigt den Zahlungseingang.

Eher zu vorsichtig als geschönt

Was wir bewusst nicht rechnen.

Es gibt Aussagen, die in der Branche oft auftauchen, aber für die wir keine ausreichend starke, unabhängige Quelle gefunden haben. Die lassen wir lieber weg, als sie zu erfinden.

  • „Integrierte Software spart 5–10 Stunden pro Woche."

    Die Richtung ist plausibel und durch Bitkom 2025 (76 % nennen Zeitersparnis als wichtigsten Vorteil) gut belegt. Aber die konkrete Universalzahl 5–10 Stunden/Woche stützt keine unabhängige Studie. Wir rechnen deshalb mit vorsichtigen Spannen und gleichen diese mit Kundenerfahrung ab.

  • „20 % Produktivitätsgewinn durch Digitalisierung."

    Diese Zahl taucht in Vendor- und Beratungsmaterialien auf, ist aber keine saubere Branchenzahl für kleine Handwerksbetriebe. Wir nehmen sie nicht in den Rechner.

  • „10–15 % aller analogen Stundenzettel gehen verloren."

    Eine konkrete DACH-Erhebung dazu existiert nicht. Wir rechnen mit einem deutlich kleineren, vorsichtigeren Anteil und nur dann, wenn du analog oder verstreut erfasst.

  • „Handwerk verliert 20–25 % der Arbeitszeit für Verwaltung."

    Diese Zahl wird gelegentlich dem ZDH zugeschrieben, lässt sich aber in den Original-ZDH-Veröffentlichungen nicht belegen. Wir verwenden stattdessen den belegbaren KfW-Wert von 7–8 %.

Transparenz

Studienwert oder Annahme?

Manche Werte kommen direkt aus Studien. Andere sind konservative Praxisannahmen, die wir mit Kundengesprächen und Projekterfahrung abgleichen. So bleibt klar, was belegt ist und was geschätzt wird.

Bürokratie-Anteil 7,7 % (1–4 MA) / 8,1 % (Bau) der Arbeitszeit

Studienwert

KfW-Mittelstandspanel 2024, n ≈ 10.000.

Vermeidbarer Anteil der Bürozeit: 20–35 %

Annahme

Konservative OfficeToGo-Annahme. Die Mechanik ist durch Bitkom/ZDH 2025 (76 % Zeitersparnis durch digitale Tools) gestützt. Die Quote selbst ist eine Praxisannahme aus Projekterfahrung und Kundengesprächen.

Verlorene Stunden bei analoger Zeiterfassung: 1–5 %

Annahme

Konservative Annahme. Direkt belegt ist, dass viele Betriebe weiterhin Papier, Excel oder WhatsApp nutzen. Die Verlustspanne ist eine vorsichtige OfficeToGo-Annahme aus Praxiswerten.

Tage früher Geld am Konto: 4–10

Studienwert

Gestützt auf KSV1870 (AT 25 Tage Zahlungsdauer, 17 % verspätet) und Creditreform (DE 8,4 Tage Verzug). Die konkrete Tagesspanne ist eine konservative Annahme für sauber digital fakturierende Betriebe.

Default-Stundensätze nach Gewerk

Studienwert

WKO Bundesinnung Elektro/SHK Regiestundensätze 2024–2026; OneQrew Preisatlas Handwerk 2024 (n=534 DE + 80 AT). Du kannst den Wert jederzeit überschreiben.

Branchen-Vergleichswert ø Betrieb

Studienwert

KfW 2024 × interner Stundensatz × produktive Stunden. Das ist eine grobe Orientierung, keine statistisch repräsentative Branchen-Median-Zahl.

Daten & Quellen

Worauf wir uns stützen.

Die wichtigsten Studien und Erhebungen, mit denen der Rechner arbeitet. Direkt verlinkt, damit du selbst nachlesen kannst.

Lust, das auf deinen Betrieb anzuwenden?

6 Fragen, ungefähr 2 Minuten. Du siehst dein eigenes Ergebnis auf derselben Methodik, die hier offen liegt.

Ergebnis berechnen

Über OfficeToGo

Büro-Software aus Österreich für echte Handwerksbetriebe.

OfficeToGo bringt Aufträge, Zeiten, Rechnungen und Baustellen-Doku in eine App. Gebaut von David Haselsteiner und Matthias Repper für Betriebe, die weniger nacharbeiten und schneller abrechnen wollen.

  • 30+ Branchen
  • Made in Austria
  • DSGVO
  • Daten in EU
Mehr über uns
Logo AW HolztechnikLogo BM GratzLogo HasenöhrlLogo Hoge Bau
Logo M4 Infra
Logo TVM Versicherungsmakler
Logo Dachdecker EbnerLogo Ennstaler TischlerLogo Fertl DachbauLogo GroßalberLogo BamschneiderLogo Haas DachLogo Kreuzer ErdbauLogo Gewölbebau AWLogo LumpleckerLogo MaulwurfLogo MTGLogo SchornsteinerLogo Selmann